27. April 2018

Neu im Regal

Moin, ihr Lieben,

ich kann euch wieder ein paar neue Bücher zeigen, die ich mir zugelegt habe. Hauptsächlich sind es Gebrauchte und ein paar Rezensionsexemplare sind dabei.

Auf die Bücher von Oriana Fallaci freue ich mich besonders. Ich habe sie euch hier schon mal mit einer Biografie vorgestellt. Sie muss eine tolle Frau gewesen sein.

"Doch es gibt Augenblicke im Leben, in denen Schweigen zur Schuld und Sprechen zur Notwendigkeit wird. Eine Bürgerpflicht, eine moralische Herausforderung, ein kategorischer Imperativ, dem man sich nicht entziehen kann."

Oriana Fallacis Kriegsbericht aus Vietnam - eines der eindrucksvollsten Anti-Kriegsbücher.











Sie wurde geliebt und gehasst, verehrt und verachtet. Sie mischte sich ein in die Debatten um Kunst und Politik, war eine couragierte Friedenskämpferin und Vertraute fast aller Größen ihrer Zeit. In Berta Zuckerkandls Wiener Salon verkehrten Arthur Schnitzler, Gustav Klimt, Gustav Mahler, Hugo von Hofmannsthal, Colette, Heinrich Mann und viele andere. Die Biografie erzählt nicht nur das Leben der Protagonistin, sondern vermittelt auch ein lebendiges Bild einer einzigartigen Ära.

"Lektüre im Garten", das Buch für alle, denen die Gartenlust auch Leselust ist - mit Geschichten von Elizabeth von Arnim, Julio Cortázar, Max Frisch, Hermann Hesse, Marie Luise Kaschnitz, Else Lasker-Schüler, Paul Nizon, Johannes Roth, Martin Walser und vielen anderen.

Tagsüber studiert er Medizin, des Nachts erobert er die Herzen der Frauen: Josef Kaplan, angehender Arzt, sozialistischer Träumer, begnadeter Tangotänzer, charmanter Herzensbrecher. Als er in den 1930er Jahren vor den Nazis ins Exil flieht, führt ihn sein Weg von Prag über Paris nach Algerien. In einer schönen französischen Schauspielerin findet er die Liebe seines Lebens - Christine. Nach dem Krieg kehrt das Paar gemeinsam nach Prag zurück, um dort, so hoffen sie, ein neues Leben zu beginnen...

Die Tagebücher Sándor Márais von 1984 bis zu seinem Freitod 1989 sind ein überaus bewegendes Zeugnis. Ohne zu beschönigen, beschreibt der Schriftsteller Krankheit und Tod seiner geliebten Frau, mit der er sechzig Jahre seines Lebens verbracht hatte. Er hält den Prozeß des eigenen Alterns fest, berichtet von der zunehmenden Einsamkeit, auch wenn er nach wie vor an den gesellschaftlichen und literarischen Ereignissen seiner Zeit Anteil nimmt.


 Das Leben der Prager Juden ist in Gefahr. Christliche Mitbürger bedrohen sie, planen Überfälle. Deshalb entschließt sich das geistliche Oberhaupt der Gemeinde, Rabbi Löw, ein geachteter und verehrter Mann, den Golem, einen Riesen aus Ton, zum Leben zu erwecken. Er soll fortan für die Sicherheit der jüdischen Bürger sorgen.






Kommentare:

  1. Liebe Anne,

    das erste Zitat ist wirklich wundervoll.
    Lektüre im Garten würde mich auch interessieren und das ich Tagebücher mag, weißt Du ja.
    Ach, wenn man nur so schnell lesen könnte, wie man neue Bücher entdeckt. ^^

    Liebe Grüße
    Petrissa

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    1. Wie recht Du hast. Ich versuche jetzt auch wieder mehr zu lesen. Auch an den Wochenenden und Urlaubstagen.
      Liebe Grüße, Anne

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