12. April 2018

Kathrine Kressmann Taylor: Adressat unbekannt



Gekauft hatte ich es hauptsächlich, weil es in Briefform geschrieben ist. Ich hatte auch schon einige Meinungen zu diesem Buch gelesen und war sehr gespannt, wie die Handlung in dieses dünne Büchlein passen sollte.

Max Eisenstein und Martin Schulse sind Geschäftspartner, Freunde, und führen in San Francisco eine Kunstgalerie, die sehr gut läuft. 1932 siedelt Martin nach München über und wird mit der Zeit mehr und mehr bekennender Nationalsozialist. Diese Entwicklung kann man sehr gut aus seinen Briefen herauslesen.
Als eines Tages Max' Schwester Griselle vor Martins Tür steht und Hilfe benötigt, da sie von SA-Männern verfolgt wird, verwehrt er sie ihr. Das ist Griselles Todesurteil.

Max beginnt nun, sich für den Tod seiner Schwester zu rächen. Wie diese Rache aussieht, das zu lesen, lege ich euch ans Herz.

Das Buch erschien 1938 unter dem Pseudonym Kressmann Taylor, da ihr Verleger meinte, ein politischer Text einer Frau würde nicht ernst genommen.
Es ist gespickt mit einem Vorwort von Elke Heidenreich. Wer neugierig auf das Buch geworden ist, dem empfehle ich, dieses Vorwort erst im Nachhinein zu lesen, da es schon sehr viel von der Handlung vorwegnimmt. Allerdings habe ich gelesen, dass bei den neueren Auflagen das Vorwort nach hinten verschoben wurde.

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