22. Februar 2018

Ross King: Das Labyrinth der Welt

Was für ein Abenteuer

Dieses Buch habe ich vor langer Zeit schon einmal gelesen, als Taschenbuch. Vor Kurzem konnte ich noch eine gebundene Ausgabe ergattern und habe mir das Vergnügen noch einmal angetan. Und eines weiß ich jetzt schon. In ein paar Jahren werde ich es auf jeden Fall noch einmal verschlingen.

London, 1660. Isaac Inchbold ist einer von sechs Buchhändlern auf der London Bridge.
 
Da sich das Angebot dieser Läden nicht auf die Bedürfnisse von Vikaren, Anwälten oder sonstwem beschränkte, boten sie eine breitere Auswahl als diejenigen in den anderen Bezirken, daher konnte man in ihren Regalen so ziemlich alles finden, was jemals auf ein Stück Pergament gekritzelt oder gedruckt und zwischen zwei Buchdeckel gepreßt worden war. Das größte Angebot von allem barg die Buchhandlung im Nonsuch House, etwa auf halber Höhe der London Bridge gelegen, über deren grüner Tür und den beiden blankgeputzten Schaufensterscheiben ein Schild hing, dessen verwitterte Inschrift folgendes besagte:

19. Februar 2018

Helene Hanff

Helene Hanff wurde am 15. April 1916 (1917?) in Philadelphia, Pennsylvania geboren. Ihr Vater, der als Musical-Komponist gescheitert war, verkaufte Oberhemden. Ihr Englischstudium, das sie 1935 begann musste sie schon ein Jahr später wieder abbrechen und sich eine Arbeit suchen, da die Eltern es nicht mehr finanzieren konnten. Sie arbeitete als Schreibkraft und gewann im selben Jahr ein ein Studien-Stipendium der Theatre Guild in New York. Ab 1948 war sie als Lektorin für die Paramount-Picture-Filmstudios tätig. Für die Zusammenfassung einer Novelle oder eines Drehbuchs erhielt sie 6 Dollar.
1949, sie lebte in der 14 East 95th St. in New York City, entdeckt sie in der Zeitschrift „Saturday Review of Literature“ eine Anzeige von Marks & Co. in der 84, Charing Cross Road in London. Ein Antiquariat. Was sie an antik denken lässt und für teuer hält. Sie schreibt einen Brief nach London, mit einer Bücher-Wunschliste.

18. Februar 2018

Elizabeth Strout: Amy & Isabelle

Amy & Isabelle sind Mutter und Tochter. Sie leben in der Kleinstadt Shirley Falls, New England. Es ist ein drückend heißer Sommer, der von einem Skandal heimgesucht werden soll.
Isabelle, alleinerziehende Mutter, arbeitet als Sekretärin in einer Fabrik. Amy besucht die Schule, Stacy ist ihre Freundin. Mit der geht sie zum Rauchen in der Pause in den Wald. Eines Tages steht nicht mehr Miss Dayble vor der Klasse, sondern ein neuer Lehrer: Mr. Robertson. Und in den verliebt sich Amy. Als ob dies noch nicht genug wäre, wird in einer anderen Stadt ein kleines Mädchen entführt, Amy erhält zu Hause einen obszönen Anruf und ihre Freundin Stacy ist im siebten Monat schwanger.

Amy & Isabelle erleben eine schwierige Zeit. Ausgerechnet Isabelles Chef hat Amy und den Lehrer am Waldrand in einem Auto erwischt. Isabelle schneidet Amy in einem Wutanfall die schönen, lockigen blonden Haare ab und besucht den Lehrer, um ihn aufzufordern, die Stadt zu verlassen. Amy wartet vergebens auf einen Anruf von ihm und hat keinen guten Gedanken mehr für ihre Mutter.

Was so im Regal schlummert

Moin, ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein paar besonders schöne Bücher zeigen. Obwohl, das liegt ja immer im Auge des Betrachters. Einige waren auch nicht ganz billig, aber für ein gutes und schönes Buch gebe ich gerne auch mal etwas mehr aus. Allerdings habe ich sie noch nicht gelesen.


17. Februar 2018

Was ich derzeit lese

 Was ich derzeit lese ist eine neue Rubrik, die ich mal ausprobiere. Es gibt ja so einige Bücher, die ich lese, aber nicht rezensiere. Das betrifft hauptsächlich Krimis, von denen ich eine ganze Menge habe. Ich finde es aber äußerst schwer, darüber zu berichten, denn da möchte man ja wirklich nicht zu viel verraten. Die Krimis lese ich auch meistens auf dem Smartphone, da ich die bei Skoobe lese.
Und dann habe ich festgestellt, dass es manchmal auch einfach mal so richtig gut tut, ein Buch zu lesen, ohne darüber nachzudenken, etwas darüber schreiben zu müssen.

Giselas Samstagsfragen

Heute interessieren Gisela von Giselas Lesehimmel die Klassiker:

Lest Ihr gerne Klassiker, oder findet ihr keine Zeit dafür? (Wegen zu vieler Neuerscheinungen)


16. Februar 2018

Hans von Dohnanyi: Mir hat Gott keinen Panzer ums Herz gegeben

Biografien oder Briefe/Tagebücher von Männern habe ich nicht sooo viele. Zumeist sind es die Frauen, die mich interessieren. Und beim Thema Gegen das Vergessen brauche ich gar nicht direkt nach ihnen suchen. Die meisten Bücher, die ich dazu gefunden habe, handeln von Frauenschicksalen.

Und nun haben die Briefe aus dem Militärgefängnis und Gestapo-Haft von Hans von Dohnanyi den Weg zu mir gefunden. Ulla Hahn hat das Vorwort geschrieben. Sie ist mit Klaus von Dohnanyi, zweiter Sohn von Hans, verheiratet, der das Nachwort verfasste.

Hans von Dohnanyi hat immer alle seine Gedanken mit seiner Frau Christine Bonhoeffer geteilt. Selbst die geheimsten. Doch nun, während der Haft, durften sie, und das legt Ulla Hahn in ihrem Vorwort auch uns Lesern nahe, den Dritten, der mitlas, den Zensor, nie vergessen.

Dohnanyi arbeitete schon Ende der 30er Jahre für den Widerstand. Er wurde eine der führenden Persönlichkeiten des Widerstandes gegen das NS-Regime. Er verhalf Juden zur Flucht und war an einem missglückten Attentat gegen Hitler beteiligt.

13. Februar 2018

Henrik B. Nilsson: Das geheime Manuskript des Hermann Freytag

Ein Buch über Bücher der etwas anderen Art. Bisher ging es in Büchern meines Lieblingsgenres immer um Bücher, Schriftsteller, Buchverkäufer, Bibliothekare; Henrik B. Nilsson nun hat in seinem im btb Verlag erschienenen Erstling einen Lektoren aufs Korn genommen.

Hermann Freytag ist pensionierter Verlagslektor. Seine Frau ist auf Reisen oder hat ihn wohl eher verlassen. Seit Tagen bekommt er immer wieder eine Nachricht von seinem ehemaligen Verleger Schlink: Melden Sie sich umgehend im Verlag. Von dem Erfolgsautoren Boris Barsch soll demnächst ein neues Buch erscheinen, doch er will nur mit Freytag arbeiten. Dem ist es nämlich in all den Jahren stets gelungen, nicht nur seine Fehler auszumerzen, sondern auch die quasi unfertigen Manuskripte in Form zu bringen. Ja eigentlich war es Freytag, dem Barsch seinen Erfolg verdankte.
Freytag nimmt diesen Auftrag nur widerwillig an. Die Zusammenarbeit mit Barsch war immer anstrengend. Er benahm sich wie ein Schäferhundwelpe oder ein verwöhntes kleines Kind. Laufend brauchte er Zuspruch und Betreuung.
Noch dazu war der Beruf des Lektoren ein undankbarer: Während der Verleger in gehobenen Kreisen verkehrte und den Autoren als Freund bezeichnete, lebte der Lektor im Schatten. Auf ihn wurde man nur aufmerksam, wenn er einen Fehler machte.

10. Februar 2018

Dirk Hempel: Walter Kempowski. Eine bürgerliche Biographie

Walter Kempowski ist ein Schriftsteller, der aus meiner Heimatstadt Rostock stammt und leider 2007 mit 78 Jahren gestorben ist.
Für meine Begriffe fand er viel zu wenig Beachtung unter den deutschen Autoren. Grass, Lenz, Böll waren Namen, die immer wieder auftauchten. Kempowski wurde eher stiefmütterlich behandelt.
Aus zwei Tagebüchern von ihm habe ich ihn schon ein wenig kennengelernt; nun war ich gespannt, was Dirk Hempel über ihn berichtet, der von 1995-2005 Redakteur für Kempowskis Projekt Echolot war. (An diesem Projekt hätte ich unwahrscheinlich gerne mitgearbeitet.)

Schweriner Gefängnis des sowjetischen Geheidienstes MWD: Hier wurde Walter Kempowski tagelang verhört und gefoltert, bis er seine Mutter verriet. Mit dieser Schuld konnte er nicht leben. Es ist der 20. März 1948, als der 18-Jährige vergeblich versucht, sich das Leben zu nehmen. Nach dem zweiten vergeblichen Versuch gibt er auf und entgleitet in den folgenden Tagen in Traumwelten. Um zu überleben, rekonstruiert er die Vergangenheit. Und so nimmt das große Erinnerungswerk Kempowskis seinen Anfang.


Giselas Samstagsfragen


Was so im Regal schlummert

Moin miteinander,

am vergangenen Wochenende habe ich Euch ein Regalfach voll wunderschöner Bücher von der Büchergilde gezeigt. Bei Google+ wurde ich dann nach Sachbüchern gefragt. Es ist zwar nicht das Gros, aber einige haben es doch zu mir geschafft. Eine kleine Auswahl zeige ich Euch heute:



Bücherregale im Treppenhaus, Bücherwände als Raumteiler, Büchermassen von der Diele bis zum Speicher, Bücher hinter verspiegelten Türen, Bücherstapel auf dem Nachttisch... Bücher haben etwas von der beharrlichen, liebenswürdigen und bisweilen auch unerträglichen Präsenz kleiner Kinder.



8. Februar 2018

Einar Már Gudmundsson: Fußspuren am Himmel

Einar Már Gudmundsson erzählt hier mit einfachen Worten und doch sprachgewaltig in kurzen Kapiteln die Geschichte seiner Großeltern und ihrer zehn Kinder. Vom Großvater, der seinen Freund Gunnar auf dem Meer verloren hat. Von der Großmutter, die glaubt, dass, wenn Menschen nicht an etwas Wichtiges glauben, sie langweilig werden.
Zuerst haben sie noch eine Wohnung, doch als das fünfte Kind unterwegs ist, werden sie vom Vermieter rausgeschmissen und hausen ab nun in einem Kellerloch. Ihr Hab und Gut passt in einen Handwagen von Urgroßvater.

Im Winter war es hier unten so kalt, dass sie jeden Tag den Schnee vom Fenster schaufeln und die Scheiben innen abkratzen mussten, damit überhaupt Licht hereinkam.

Um ihre Kinder in der Kälte zu wärmen, versuchte Großmutter sie einzupacken, so sehr sie konnte, und ihnen Geschichten zu erzählen. Es brauchte packende Geschichten, damit die Zähne in den Mündern zu klappern aufhörten.
Sie griff zu den Geschichten, die sie über Trolle und Riesen kannte, würzte sie mit feuerspeienden Bergen, Elfenprinzessinnen, unschuldigen Schäfern, die vor Riesen flohen, und Hexen, die vom Tageslicht überrascht und zu Lavasäulen wurden.



Andreas Kieling: Durchs wilde Deutschland - Von den Alpen bis zum Wattenmeer

Dokumentationen dieser Art gesehen habe ich schon sehr viele und ich schaue die auch sehr gerne. Nun war ich mal neugierig auf ein Buch von einem Tierfilmer, den ich bis jetzt nur vom Bildschirm her kannte. Ein wenig Bammel hatte ich schon vor den ganzen biologischen Fachausdrücken, aber das hält sich in Grenzen. Kieling benutzt sie da, wo es nötig ist, ansonsten ist er ein toller Erzähler.
Das Buch ist einfach super. Das ist zwar mein erstes Buch von Andreas Kieling, aber sicher nicht mein letztes.
Das Buch ist gegliedert in einige Kapitel, in denen er jeweils von einem Abenteuer berichtet. Aber er bleibt nicht stur bei dem einen Thema. Er schweift auch schon mal kurz ab, wenn es gerade passt. Ist dann aber auch schnell wieder beim ursprünglichen Thema.
Und einen feinen Humor hat er. An so mancher Stelle habe ich schon laut aufgelacht.

Zum Beispiel, als er im ersten Kapitel in den Bergen auf der Suche nach Steinböcken war:



6. Februar 2018

Karlen Vesper: Die Puppennäherin von Ravensbrück - Zwölf Porträts


Immanuel Kant sagte einst: Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, zerstört die Menschlichkeit in mir.

Diesem Ausspruch liegt die moralische Verpflichtung des Einzelnen zugrunde, Unheil abzuwenden. Er gibt gleichzeitig Hoffnung, dass Bewusstsein menschliches Handeln unterbinden kann. In den wohl dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichten wog diese Verpflichtung schwerer denn je.

Günters Vater Ludwig Pappenheim wurde schon am 25. März 1933 verhaftet. Ein politischer Konkurrent hatte ihn angezeigt. Als die Haftzeit vorbei war, wurde er aber nicht entlassen, sondern in "Schutzhaft" genommen. Er kam ins KZ Breitenau bei Kassel, danach ins Börgermoor bei Papenburg im Emsland. Das war eines der ersten KZs in Nazideutschland und war noch dem Reichsjustizministerium unterstellt und wurde von "Schutzpolizisten" bewacht. Die SS übernahm dann später die Moorlager.
Hier in Börgermoor wurde erstmals das "Lied der Moorsoldaten" gesungen. Die Wachmannschaften ließen es zunächst zu, doch dann erfassten sie den Sinn der letzten Strophe und verbaten es:


4. Februar 2018

Theodore Dreiser: Sister Carrie

Kommt, lasst uns einen Klassiker lesen!

Carrie Meeber lebte bisher in Indiana und kommt nun in die große Stadt Chicago, wo sie erst einmal bei ihrer Schwester und deren Mann und Baby unterkommt. Sie hat den "american dream", muss aber schnell die Realität erkennen.
Arbeit findet sie als Ungelernte nur in einer Fabrik. Schwester und Schwager halten gar nichts davon, dass sie ihr Geld, das sie ja noch nicht mal verdient hat, fürs Theater ausgeben will.

Als sie es bei der Schwester kaum noch aushält, trifft sie sich mit Charles Drouet, einem jungen Mann, den sie auf der Reise im Zug kennengelernt hat. Es entwickelt sich langsam eine Dreiecksgeschichte zwischen ihm, seinem Freund George Hurstwood und Carrie. George ist ein einflussreicher Geschäftsmann, enttäuscht von der Ehe mit einer oberflächlichen Frau und von der Mutter verwöhnten Kindern. Er verliebt sich in Carrie.

In das Geschehen fließen viele moralische Gedanken des Autoren mit rein. Wenn man es hart titulieren will, ist Carrie eine Prostituierte. Sie verdient kein eigenes Geld, lebt als Drouets Geliebte mit ihm in einer Wohnung und lässt sich aushalten.


3. Februar 2018

Was so im Regal schlummert

... welchen Sinn hat es denn, ein phantastisches Buch zu lesen, wenn man andere Menschen nicht darauf aufmerksam machen und darüber reden und daraus zitieren kann?...

Aus: Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald 

Ihr Lieben,

mit einem Blick in mein Bücherregal melde ich mich zurück. Es war zwar eine kurze Pause, aber für mich war sie doch irgendwie recht lange.
Doch ich hatte Zeit, mir über einiges klarzuwerden und das hat schon sehr geholfen.

Etwas Neues gibt es bei mir im Blog. Auf der rechten Seite habe ich drei Bildchen hinzugefügt zu den Ländern, in denen ich mich lesend sehr gerne aufhalte. Wenn ihr die anklickt, kommt ihr zu den passenden Büchern.

Und ich habe ein Label hinzugefügt für meine drei Lieblingsverlage: den Elisabeth Sandmann Verlag, die Büchergilde und der dritte folgt erst noch: Die Andere Bibliothek. Davon lese ich derzeit mein erstes Buch und berichte dann.

Heute habe ich für euch eine Regalreihe Bücher von der Büchergilde. Mit der kommenden Bestellung fange ich dann die zweite Reihe statt. Ich liebe diese Bücher ja so, was soll ich sagen, das sind Bücher für mich.
Ich habe zwar bei neuen Büchern viel Hardcover gekauft, aber auch das sind meistens "nur" eine Geschichte zwischen zwei Pappen. Bei der Büchergilde bekomme ich so viele Bücher, die in Leinen gebunden und noch dazu illustriert sind. Und manchmal gibt es noch besondere Dinge an einem Buch. Da hat man wirklich das Gefühl, ein schönes Buch in Händen zu halten:

23. Januar 2018

In eigener Sache

Blogpause

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich im letzten Jahr arg mit meiner Gesundheit zu tun hatte. Das hat sich dieses Jahr leider nicht in Luft aufgelöst.

Um das wieder in den Griff zu bekommen, muss ich meine Computerzeiten auf ein Minimum reduzieren, des Weiteren auch alle Tätigkeiten, die ich im Sitzen ausführe, sprich: Lesen, Schreiben und Handarbeit.

Das wäre eigentlich schon lange fällig, aber unvernünftig, wie ich bin, habe ich das immer wieder vor mich hergeschoben. Wenn sich mein Problem aber bessern soll, muss ich meine Lebensweise ändern.

Ich werde meinen Blog also erst mal ruhen lassen und schauen, wie ich meine Gesundheit geregelt bekomme.

Um nicht ganz in der Versenkung zu verschwinden und den Kontakt zu euch zu behalten, gucke ich immer mal bei euch rein und lass mal einen Kommentar da.

Seid lieb gegrüßt und bleibt ja gesund.

Eure Anne

21. Januar 2018

Buchliste "Klassiker"

Wie versproche, hier die Klassiker-Liste vom Weltbild-Verlag. Natürlich schlummern in den Regalen noch andere Klassiker, noch mehr von Jane Austen oder auch von Thomas Hardy, auf die ich sehr gespannt bin. Die sind hier jetzt nicht mit vertreten.



Abbé Prévost: Manon Lescaut
Adalbert Stifter: Der Nachsommer
Alessandro Manzoni: Die Verlobten
Alexandre Dumas: Die Kameliendame
Ambrose Bierce: Bittere Stories
Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche und andere Erzählungen
Anton Tschechow: Die Dame mit dem Hündchen
Arnold Zweig: Der Streit um den Sergeanten Grischa
Arthur Schnitzler: Therese
August Strindberg: Das rote Zimmer
Benito Pérez Galdós: Dona Perfecta
Bettina von Arnim: Die Günderode
Bram Stoker: Dracula
Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen
Charles Dickens: David Copperfield
Charles Dickens: Oliver Twist
Charlotte Bronte: Shirley
Choderlos de Laclos: Die gefährlichen Liebschaften

"Versatile Blogger Award"

Ich wurde von Gisela von Giselas Lesehimmel für den Versatile Blogger Award getaggt. Besten Dank dafür.

Das sind meine Aufgaben:
1. Danke dem Blogger, der Dich nominiert hat.
2. Verrate sieben Fakten über Dich.
3. Nominiere andere Blogger.

1. Vielen Dank, liebe Gisela, fürs Taggen.


Betty Smith: Ein Baum wächst in Brooklyn


 Kommt, lasst uns einen Klassiker lesen!

Dieses Buch hat mir meine Buchverkäuferin empfohlen. Betty Smith soll eine vergessene Autorin sein, und tatsächlich findet sich zumindest bei Wikipedia kaum Biografisches über sie.

Am 15. Dezember 1896 wurde sie in Brooklyn, New York, als Elizabeth Lillian Wehner geboren. Ihre Eltern, John Wehner und Kate Hummel, waren beide Kinder deutscher Einwanderer.
Vom Klappentext erfahre ich noch, dass sie in armen Verhältnissen aufwuchs. Sie zog mit ihrem ersten Ehemann nach Michigan, durfte sich zwar nicht an der Universität einschreiben, nahm aber an den dortigen Kursen teil.
Am 17. Januar 1972 starb Betty Smith in Shelton, Connecticut.


Ihr erster Roman Ein Baum wächst in Brooklyn (1943) schlug sofort ein und führte die amerkanische Bestsellerliste an. Er wurde sogar für den Pulitzer-Preis nominiert. Elia Kazan verfilmte das Buch 1945; er bekam einen Oscar für James Dunn als Bester Nebendarsteller und einen Juvenile Award (Jugendoskar, der in der Filmgeschichte nur zwölf Mal verliehen wurde) für Peggy Ann Garner. 1951 wurde die Geschichte am Broadway aufgeführt.
1947 erschien das Buch in Deutschland und wurde jetzt, übersetzt von Eike Schönfeld, vom Insel Verlag neu aufgelegt. Schönfeld wurde 1949 geboren, übersetzt aus dem Englischen, z. B. Vladimir Nabokov, J. D. Salinger, Jeffrey Eugenides und Richard Yates.